Wilde Pionierjahre waren das vor 10 Jahren: Nur durch die Eingabe einer "1" hinter ihrer eigentlichen PIN, getarnt als Schweizer Roaming-Kunde, waren VIAG Interkom-Kunden damals bundesweit erreichbar. Als vermeintlicher Schweizer muss sich bei Telefónica O2 Germany heute niemand mehr ausgeben. Seit dem Start des E-Netzes von VIAG Interkom 1998 hat sich viel bei dem Münchner Unternehmen getan. Nach Meilensteinen wie dem Launch der Marke O2 und der Übernahme durch den Telekomriesen Telefónica S.A., bietet Telefónica O2 Germany heute seinen rund 14 Millionen Kunden ein integriertes Produktportfolio aus Mobilfunk, Festnetz, Internet und Business-Lösungen an. Für die zukünftigen Herausforderungen setzen die Münchner auf den stetigen Ausbau von Kundenservice und Netzkapazitäten.
Im Oktober 1998 ging VIAG Interkom in acht deutschen Ballungszentren als vierter Mobilfunkanbieter an den Start. Der Erwerb der vierten deutschen Mobilfunklizenzurkunde ein Jahr zuvor hatte den Weg für den Betrieb des E-Netzes frei gemacht. Nicht nur der Trick mit der Schweizer PIN sorgte für Furore, die Tarife waren für damalige Verhältnisse sehr günstig: 99 Pfennig pro Minute zur Hauptzeit, 29 Pfennig pro Minute zur Nebenzeit. Bis Ende des Jahres 1998 gewann VIAG Interkom 210.000 Kunden.
1999 führte dann die neue Idee, als erster Anbieter Festnetzkonditionen und Mobilfunk in einem Produkt zu integrieren, für einen rasanten Anstieg der Marktanteile. Mit "Genion" konnten Kunden in einem bestimmten Empfangsbereich - der "Homezone" - mit dem Handy zu günstigen Festnetzpreisen telefonieren. Das Homezone-Häuschen war begehrtes Displaysymbol und "Genion" avancierte zum Synonym für Innovation in der TK-Branche. Lange war es das einzige vergleichbare Angebot am Markt. Der Wettbewerb zog teilweise erst Jahre später nach.
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lanstriker
geschrieben am 03.10.2008 20:25Hupe
geschrieben am 03.10.2008 21:01