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Hellboy: Science of Evil - Kurztest Playstation Portable


Publisher: Konami Developer: Krome Studios
Genre: Action Release: 25.09.2008 Usk: ab 16 Jahre
Playstation 3
60%
Playstation Portable
Hellboy: Science of Evil mehr Informationen

Bedienung

6 Punkte

Spieltiefe

3 Punkte

Grafik

7 Punkte

Sound

6 Punkte

Einstieg

5 Punkte

Multiplayer

0 Punkte

Bedienung

Ich kann mich nicht wehren!


übersichtliche Steuerung
relativ viele Angriffskombos...
... ohne Blockfunktion nur schwer ausführbar
erbärmliches Sprungverhalten
Schwacher/Starker Angriff mit Quadrat und Dreieck, Werfen mir Kreis und ein gekonnter Sprung mit X. Durch das Sammeln von Kristallsplittern schaltet ihr neue Angriffskombinationen und Goodies für die Extrarubrik frei. Nervig ist neben dem Fehlen einer Blockfunktion hauptsächlich das unsaubere Spungverhalten des Hünen, durch das die wenig Sprungeinlagen zum Alptraum werden.

Spieltiefe

Das hat niemand verdient...


nette Endgegner...
... mit Einheitstaktik
keine Block-Funktion
altbackenes Gameplay
miserable Lock on-Funktion
Hellboy ist eines der Beispiele, die zeigen, dass die Qualitätskontrollen bei einigen Entwicklern nicht zu funktionieren scheinen. Als großer starker roter Kerl rennt Ihr von Gegnerspawn-Punkt zu Gegnerspawn-Punkt und haut auf alles drauf, was Euch so in die Quere kommt. Mit vielen Kombos und variierenden Gegnern hätte aus diesem altbackenen Gameplay noch etwas werden können, aber in der Praxis ist Hellboy ein Rohrkrepierer. Es beginnt damit, dass Hellboy nicht in der Lage ist, gegnerische Angriffe zu blocken. Eine Alternative wären Hellboys Samaritans, nur leider ist die Munition so stark begrenzt, dass Ihr gleich drauf verzichten könnt. Wer sich daran nicht stört, darf ab und an noch Gegenstände auf Gegner werfen – das miserable Lock on-System bereitet ebenso wenig Freude wie der Rest - oder Vorsprünge erklimmen. Die vermeintlich taktischen Endgegner sind gut in Szene gesetzt, aber alle mit der Taktik „Warte auf den Schlag und haue dann selbst drauf“ zu schaffen.

Grafik

Auf dem Friedhof


flüssige Darstellung
atmosphärische Umgebungen
stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit
merkwürdige Cutscenes
Eine überwiegend flüssige Darstellung und atmosphärische Areale bringen der PSP-Version einige Pluspunkte, die aber prompt verspielt werden. Zum einen ist eure Bewegungsfreiheit in den Leveln stark eingeschränkt. Folge dem Pfad und finde auf den Seitenwegen Extras – nicht gerade innovativ. Zum anderen haben die Gegner ein Problem mit der hiesigen Architektur und bleiben öfters mal an Kanten hängen. Die Cutscenes sollen in ihrer Darstellung an einen Comic erinnern, müssen sich aber das Prädikat „Sprites ohne Animationen“ aufdrücken lassen.

Sound

Singender Springteufel


Hintergrundmusiken der Areale ganz in Ordnung
keine Sprachausgabe
Keine Sprachausgabe und immer gleiche Soundeffekte in der Endlosschleife. Ein Glück, dass die Hintergrundmusiken der Areale die Mankos etwas ausgleicht und nicht ganz so durchschnittlich ist wie der Rest des Spieles.

Einstieg

Mit dem Kopf durch die Wand


rudimentäre Erklärung der Steuereung
Gameplaymängel schon im Tutorial offensichtlich
Ein Minitutorial führt euch in die rudimentäre Steuerung ein. Nach und nach kriegt Ihr die zaghaft vorhanden magischen Fähigkeiten – Hellboy kann beispielsweise mit einem Amulett Pflanzenranken vernichten – nebst den diversen Granatenvarianten vorgestellt. Probleme kriegen Anfänger aber vor allem durch die Mängel im Gameplay, die schlicht nicht da sein dürfen.

Fazit von Lars Hilbig

Mängel im Gameplay sind das Todesurteil eines jeden Spieles und wenn sie dann noch so offensichtlich wie bei Hellboy sind, müssen die Entwickler einfach eine dicke Haut haben. Ohne Block-Funktion unterbricht jeder gegnerische Angriff Eure Kombo. Jeder, der schon einmal ein Action-Spiel in der Hand hatte, sollte es merken, bevor so ein Titel in den Laden kommt. Die eingeschränkten Areale und die sturzbetrunkenen Gegner sind da das i-Tüpfelchen auf der Spaßbremse. Filmumsetzungen müssen einen angesichts der breiten Fanbasis nicht immer aus den Socken hauen, aber wer mit der PSP-Version Spaß haben möchte, braucht einen starken Magen.

Seiten: Fazit / Kommentare
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Kommentare

lenaz

geschrieben am 10.10.2008 14:06
ich halt sowieso nix von games die einen film als "vorbild" haben... solche dinger sind immer mies...
auch umgekehrt sollte man vorsichtig sein... anscheinend soll ja der Film FarCry ein schuss ins leere sein...

so far
i go cry :D

mfg

Shakes-Beer

geschrieben am 10.10.2008 15:13
ich gleube es ist immer schwer eine filmumsetzung gut rüber zu bringen, weil die menschen schon den film kennen und sich dadurch auch die erwartungen steigern.

jojo
mfg

Dark_Vendetta

geschrieben am 10.10.2008 22:53
Naja es gibt aber auch mehrere gute Filmumsetzungen:
Spider man
King Kong
Der Pate (sehr gut meiner Meinung nach)
und Kung FU Panda vllt

Raxter

geschrieben am 11.10.2008 12:14
Raxter
Van Helsing beispielsweise war ebenfalls eine recht ansprechende Filmumsetzung. Die Herr der Ringe-Teile sind auch nicht schlecht. Es ist einfach schade, dass die Entwickler gerade bei Filmumsetzungen immer alles falsch zu machen scheinen, was nur geht.

IsuzuTrooper

geschrieben am 11.10.2008 18:26
IsuzuTrooper
tja, das ist halt so wenn man irgendeine Firma beauftragt, so schnell wie möglich ne Spielumsetzung zu machen.

shroomie

geschrieben am 14.10.2008 10:41
leider leider wird kein Wert auf dei Qualität und Spielbarkeit solcher "Rohrkrepierer" gelegt, hauptsache auf den Markt damit, der Rest ist egal...

Motherbrain

geschrieben am 26.10.2008 16:02
Motherbrain
Das liegt aber wohl an denen die den Druck ausüben innerhalb ein paar Monaten ein Game zu entwickeln is ja wohl klar das dann so ein Mist rauskommt. Halt neben dem Film noch ein bissle Geld verdienen. Ich denk die Entwickler werden da schon ziemlich unter Druck gesetzt
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