Die Wirtschaftskrise ist in Deutschland deutlich angekommen, und die Politik gefällt sich in der Rolle des Retters auf Steuerzahlerkosten. Haushaltsdisziplin war gestern, heute darf offenkundig wieder geklotzt werden. Zu den Milliarden Euro, die schon für die Banken riskiert werden, sollen noch eine Milliarden-Bürgschaft für den Autobauer Opel, um tausende Arbeitsplätze zu retten, Konjunkturprogramme in Milliardenhöhe und Steuersenkungen kommen - dies alles wird im Regierungslager derzeit debattiert.
Doch es regt sich auch Widerstand. Nicht nur Wirtschaftsexperten kritisieren solche staatlichen Hilfen und fordern: Gegebenenfalls müsse auch ein Konzern wie Opel pleitegehen, wenn er nicht mehr wettbewerbsfähig sei. Und für all die Versprechen auf Steuerzahlerkosten müssten am Ende nachfolgende Generationen bezahlen. Sind neue Schulden im Kampf gegen die Wirtschaftskrise zu verantworten? Welche staatliche Hilfe sichert Arbeitsplätze? Wenn die Politik Unternehmen hilft, welche Gegenleistungen müssen dafür erbracht werden? Und wie schlimm steht es wirklich um den Wirtschafts-Standort Deutschland und um die Arbeitsplätze?
Hierzu werden am 23. November bei Anne Will zu Gast sein: Peter Müller (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes Gregor Gysi (Die Linke), Vorsitzender der Bundestagsfraktion Anton Börner, Präsident des Bundesverbandes des deutschen Groß- und Außenhandels Dominique Döttling, Unternehmensberaterin Sabine Werth, mittelständische Unternehmerin und Vorsitzende der Berliner Tafel.


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derhobbykritiker
geschrieben am 21.11.2008 16:57bevor so ein konzern pleite geht, machen einige kräfte in führungspositionen den konzern richtig pleite und stecken sich die kohle in die tasche. warum muss ich solch niedere machenschaften als aufrichtiger bürger finanzieren?! außerdem wusste man schon letztes jahr, dass die amerikanische wirtschaft kollabieren wird - reich auf pump, das kann ja nicht gut gehen. heil europa ;)
ich würde niemals einen opel kaufen. damit stellt man sich ein armutszeugnis in punkto geschmack aus :D