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Ankh: Der Fluch des Skarabäenkönigs - Kurztest Nintendo DS


Publisher: bhv Software Developer: Denaris Entertainment Software
Genre: Adventure Release: 18.09.2008
Nintendo DS
Ankh: Der Fluch des Skarabäenkönigs mehr Informationen

Spieltiefe

6 Punkte

Bedienung

5 Punkte

Einstieg

6 Punkte

Grafik

5 Punkte

Sound

6 Punkte

Multiplayer

0 Punkte

Spieltiefe

Hotspots? Nein Danke!


frisches Setting
keine Hotspot-Funktion
nerviges Suchen nach unscheinbaren Objekten
Mit etwas Staub auf dem Deckel hat es der erste der hochgelobte Ankh-Adventure-Trilogie auf den Nintendo DS geschafft. Vom Charme der PC-Version ist bei der quasi 1:1 Umsetzung jedoch wenig geblieben. Gespielt wird ein eigentlich gutes Point & Click-Adventure, dessen liebevolle Geschichte um den pfiffigen Assil, der sich im alten Ägypten den Todesfluch einer Mumie aufhalst, den einzigen Rettungsanker darstellt. Die grafischen Details sind teilweise dermaßen mager, dass sich storyrelevante Objekte im optischen Einheitssumpf verstecken und selbst die Flucht aus dem ersten Kapitel zur Geduldprobe werden lassen. Fortwährendes Klicken auf vermeintliche Details wird zum Alltagssport des kleinen Assils, der Fehlversuche immer mit „Schade. Das scheint nicht zu gehen.“ kommentiert – Ein Glück, dass es die Lautstärkeregelung gibt! Doof, dass Entwickler Xider die Erfindung der Hotspots verpennt hat.

Bedienung

Pixel der Verzweiflung


Steuerung mit dem Steuerkreuz ganz okay
Pixel müssen genau getroffen werden
Stylus-Steuerung unausgereift
Ihr steuert Assil entweder umständlich über den Touchscreen – er läuft nicht automatisch um Hindernisse herum, sodass Ihr ständig klicken müsst – oder komfortabler über das Steuerkreuz. Auf dem Touchscreen könnt Ihr über die vier Symbole Betrachten, Nehmen, Reden und Benutzen das Spielgeschehen steuern oder direkt über eine Inventarleiste auf Eure Items zugreifen. Belohnt wird generell nur punktgenaues Treffen der Objekte. Hält ein Skelett beispielsweise einen Schlüssel in der Hand (kriegt man nur raus, wenn man es betrachtet, da es optisch schlicht nicht auszumachen ist), müsst Ihr auf den kaum sichtbaren Arm klicken. Trefft ihr das Skelett, habt ihr Pech und verpasst möglicherweise Euer Weiterkommen.

Einstieg

Auch für kleine Mumien?


lustige, kinderfreundliche Geschichte
logisch aufgebaute Rätsel
Durchschnittliche Steuerung und unterdurchschnittliche Grafik einmal außen vor, laden die mehr oder minder logischen Rätsel und die lustige kindergerechte Geschichte gerade Anfänger zum Stöbern zwischen den Pyramiden ein. Da die Motivation aber recht schnell in den Keller geht, sollten werdende Adventure-Fans sich ihre Meinung aber besser mit der PC-Version oder der Konkurrenz auf dem NDS bilden.

Grafik

Angestaubt...


Cutscenes noch in Ordnung
detailarme Grafik
wichtige Objekte lassen sich selten vom Hintergrund unterscheiden
Grafisch ist Ankh sprichwörtlich im alten Ägypten hängen geblieben. Während die niedrig aufgelösten Cutscenes noch in Ordnung gehen, ist die verwaschene detailarme Grafik ein echtes Hindernis. Wichtige Objekte und hintergründlicher Quatsch sind selten voneinander zu unterscheiden und Euer größter Feind. Das Vorankommen scheitert nicht an den logischen Rätseln, sondern an wenigen Pixeln, die Ihr neben das Salatblatt geklickt habt.

Sound

Gut besetzt?


durchgehende Sprachausgabe
potente Sprecher...
... die ihre Arbeit nicht immer gut verrichten
Hintergrundmusik stellenweise lauter als Sprachausgabe
„Mit den deutschen Stimmen von: Ben Stiller, John Cleese und Reneé Zellweger“ prangt auf dem Cover. Richtig, gut ist die Sprachausgabe damit aber nicht. Die vielen Sprachwitze und Anspielungen sind rein vom Papier betrachtet super und machen Lust auf viel mehr, aber wenn die Sprecher jeden Witz gnadenlos an die Wand fahren, kommt keine Freude auf. Immerhin ist im gesamten Spiel Sprachausgabe vorhanden. Die Hintergrundmusik passt sich leider nicht immer korrekt der Sprachausgabe an und ist damit zu laut, klingt mit „ägyptischen Klängen“ aber ordentlich.

Fazit von Lars Hilbig

Schwache Grafik, ein Gameplay, das auf den kleinen Displays zu regelmäßigen Krämpfen und Wutausbrüchen führt, inklusive einer nicht sonderlich guten Steuerung, obwohl der Nintendo DS doch die besten Voraussetzungen bieten sollte, machen Ankh in der mobilen Variante zu einer echten Enttäuschung. Warum zum Teufel gibt es keine Hotspot-Funktion? Ewig langes Suchen nach irgendwelchen obskuren Objekten in den tristen Umgebungen ist schon seit vielen vielen Jahren obsolet. Ich habe nicht mal regelmäßig den Ausgang zum nächsten Bildschirm gefunden, weil sich der entsprechende Wegpunkt hinter einer Wand vehement meinen Blicken entzog. So bleibt eine gute Vorlage, eine sehr gute Idee und eine magere Umsetzung, die nur den wenigsten Adventurefans einen kleines Lächeln auf das Gesicht zaubern dürfte.

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Kommentare

lanstriker

geschrieben am 10.10.2008 03:00
lanstriker
Tja ich bleib dabei

Adventures machen rein auf dem PC den meisten Spass. Außerdem, warum soll ich für Ankh auf dem einen Heidengeld ausgeben wenn ich es für den PC schon für paar Euro bekomme ???

Shakes-Beer

geschrieben am 10.10.2008 15:17
das spiel ist zwar für den ds aber auf dem pc sieht die grafik auch nicht viel besser aus.

ankh wurde mit der ogre engine gemacht und da ich auch mit der engine gearbeitet hab kann ich auf jeden fall sagen das man da noch mehr rausholen kann.

Fluglotze

geschrieben am 12.10.2008 15:19
Naja war auf dem PC ganz nett, fand aber es war ne sauerei mit den episoden...
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