Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber für eine Runde Pro Evolution bin ich eigentlich immer zu haben. Umso traumhafter natürlich, wenn man seitens Konami nach Rom geladen wird, um sich mit den werten Redakteurskollegen das virtuelle Leder um die Ohren kicken und den Profis bei der Europameisterschaft über die Schulter schauen zu können. Klar, natürlich ist das mal eine Abwechslung und durchaus den Trip wert. Richtig großer Sport wurde dann allerdings von den rund 100 angereisten auf dem Trainingsplatz des Olympiastadions betrieben. Hier wurde das betagte Sitzfleisch eines jeden Schreiberlings aufgefordert, sich auf das wunderbare Grün zu bewegen und die eigenen Fertigkeiten am Ball in einem kleinen internationalen Wettbewerb zur Schau zu stellen.
In kleinen Fünf-Mann-Mannschaften ging es dann zur Sache. Dumm nur, wenn zwei Deutsche an diesem Tag noch nicht vor Ort waren und das dadurch geplante zweite Team Germany mit nur drei Mann dem Untergang geweiht schien. Doch dann wurde Geschichte geschrieben und das deutsche Drei-Mann-Dreamteam inklusive Alex Kaphahn (Areagames) Hans-Joachim Amann (Konami) sowie meiner Wenigkeit fusionierte mit dem israelischen Team. Die „Saubohnen of Steel“ waren geboren, um der Konkurrenz zu zeigen, dass man auf dem Platz den Sieg auch trotz Sprachbarriere nach Hause holen kann. Passenderweise durften wir dann unser erstes Match auch direkt gegen Deutschland bestreiten. Und ja, wir können ab sofort von uns behaupten, die Deutschen mit 5:3 aus dem Turnier gekickt zu haben. Naja, nicht ganz. Schließlich bekamen diese noch eine zweite Chance und durften dann gegen das japanische Team, bestehend aus den PES-Entwicklern inklusive Seabass himself, ran. Aber die Schmach war auch hier groß - Obwohl sich SeaBass und Co. als totale Nieten am Ball zeigten, kassiert die Deutschen ein Ding nach dem nächsten und holten sich letztendlich eine gehörige Packung ab. Aber auch uns erging es kurz danach auch nicht anders. Die polnischen Brecher kickten uns regelrecht aus dem Leben. Naja, immerhin konnten wir uns jetzt endlich die wohlverdiente Dusche, in den Kabinen von Lazio Rom wohlgemerkt, abholen und wieder die ersten Biere zischen. Leider musste unser Akku mal wieder pünktlich zum Anpfiff den Geist aufgeben, weshalb wir euch leider nur einige Bilder von besagtem Kick-Event zeigen können.
Am nächsten Tag wurde dann die Europameisterschaft in PES 2008 ausgetragen und, meine Güte, was für unfassbare Matches man dort erleben durfte, war schon nicht mehr feierlich. Wer auch immer von sich behaupten mag, ein PES-Gott zu sein (Ja Riad, du bist gemeint), wäre spätestens beim Finale zwischen Dennis Winkler und Sven Wehmeier zusammengebrochen und hätte den Rest des Abends Daumen nuckelnd in der Fötusstellung verbracht. Wirklich unfassbar.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle noch mal an Konami für die Einladung. Es war uns eine Ehre.
In diesem Sinne!
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Gast
geschrieben am 05.10.2008 19:43Zhatan
geschrieben am 05.10.2008 21:00OmegaAUT
geschrieben am 05.10.2008 21:39OMFG LOOOOOL das zeugt von unmenschlichen deutschkenntnissen.
@Thema:
War Saubohnen of Steel wirklich euer name?! =D und respekt, mit den israelis zu spielen war sicher auch schwer, da die sprachbarriere wohl wirklich gigantisch war =)