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Top Spin 3 - Kurztest Wii


Publisher: 2K Sports Developer: 2K Sports
Genre: Sport Release: 20.06.2008
Playstation 3
85%
Wii
Top Spin 3 mehr Informationen

Grafik

7 Punkte

Bedienung

7 Punkte

Spieltiefe

5 Punkte

Sound

7 Punkte

Einstieg

7 Punkte

Multiplayer

7 Punkte

Grafik

Recht ansehnlich!


schöne Spielermodelle
gelungene Animationen
Kaum spielertypische Animationen
hässliche Zuschauer
Natürlich kann die Wii nicht mit der Grafikpower der PS3 oder der Xbox 360 mithalten, die Charaktere sehen dennoch sehr schön aus und auch die Animationen und Plätze können sich sehen lassen. Komischerweise sehen die Animationen der Spieler insgesamt dennoch nicht ganz so gut aus wie in den „großen“ Vorbildern und glänzen nicht mit derselben Detailverliebtheit. Die obligatorischen Schlagsbewegungen von Becker und Co. gibt es nämlich nicht zu sehen. Ganz mies sehen vor allem die Zuschauer aus.

Bedienung

Nicht so präzise wie mit dem Controller


Alle Schlagvarianten vorhanden
spaßiges Prinzip
weniger Präzision
keine optionale Steuerung möglich
Bewegungen werden nicht immer richtig erkannt
lange Eingewöhnungszeit
Die Steuerung ist natürlich der wichtigste Aspekt der Wii-Version. Anders als in Wii Sports benötigt ihr hier allerdings einen Nunchuk. Mit diesem steuert ihr den Spieler und bestimmt die Flugrichtung des Balls. Der Z-Knopf dient darüber hinaus für kurze Stopps und Lobs. Die Wiimote dient dazu, die Schläge zu simulieren. Wollt ihr beispielsweise einen Top Spin-Ball schlagen, müsst ihr nach hinten ausholen und sie dann nach oben ziehen, während ihr schwingt. Slices funktionieren auf ähnlich Weise, nur dass ihr die Wiimote hier von oben nach unten bewegt. Auch die Aufschläge gehen ähnlich wie in Wii Sports von der Hand. Ihr bewegt die Wiimote nach oben und lasst sie dann nach unten schnellen, um zuzuschlagen. Eine Anzeige zeigt dabei die Stärke des Aufschlags an, Zusätzlich könnt euren Service noch anschneiden, indem ihr die Wiimote während des Schlags zur Seite dreht. Zwar funktioniert die Steuerung auf der Wii relativ gut, eine Präzision wie den anderen Fassungen wird allerdings nicht erreicht. Schade ist außerdem, dass es nicht optional möglich ist, die Steuerung optional auf die Tasten zu legen, so dass man nicht gezwungen wird, mit der vorgegebenen Weise Vorlieb zu nehmen.

Spieltiefe

Mit verdammt vielen Abstrichen!


drei Spielmodi
fordernde Steuerung
kein Karrieremodus
kein Charakter-Editor
kein Onlinemodus
einige Spieler fehlen
kein Konditionssystem
weniger Courts
Dass sich die Wii perfekt für ein Tennisspiel eignet, wissen wir allerspätestens seit Wii Sports. Mit Top Spin 3 möchte man nun allerdings weniger auf arcadelastiges als viel mehr auf ein realistisches Gameplay hinaus, das den Tennissport authentisch einfängt. Ob das gelungen ist und wieweit sich Top Spin 3 auf der Wii von den anderen Versionen unterscheidet, klären wir in den folgenden Zeilen. Zunächst einmal bietet die Wii-Version im Gegensatz zur PS3- und Xbox 360-Fassung keinen Karrieremodus. So könnt ihr lediglich auf einen Schaukampf-, einen Turnier- und einen Partymodus zurückgreifen. Der Turniermodus bietet dabei diverse Optionen. Ihr könnt beispielsweise in unterschiedlichen Gruppenmatches gegen eure Gegner antreten, an der Oberliga teilnehmen oder an diversen Grand Slams teilnehmen. Leider mussten hier einige Events wie Wimbledon und einige Plätze weichen. Auch in weiteren Bereichen musste die Wii-Version einige Federn lassen. So gibt es keinen Charakter-Editor, wodurch das motivierende des eigenen Charakters flach fällt. Ebenfalls schade ist die Tatsache, dass es einige der Profis nicht in die Wii-Version geschafft haben. Björn Borg oder Monica Seles sucht ihr beispielsweise vergebens. Ebenfalls gestrichen wurde die Konditiojnsanzeige, die in den anderen Versionen für die nötige Würze und gerade bei knappen Matches zusätzlich für Spannung sorgte. Der Partymodus ist hingegen neu und schaut wie folgt aus: Hier kämpfen bis zu vier Spieler um Belohnungen, in Form von Schlüssel. Diese werden durch unterschiedliche Voraussetzungen vergeben. So muss man beispielsweise eine Partie gewinnen, die wenigsten Fehler machen oder die kürzere Distanz zurücklegen. Insgesamt wäre hier mehr drin gewesen, dennoch macht dieser Modus durch die Belohnungen einen wenig mehr Spaß, als normale Schaukämpfe.

Sound

Geht klar!


authentische Schlaggeräusche
guter Soundtrack...
... mit weniger Songs als in den anderen Versionen
Soundtechnisch geht das Ganze voll und ganz in Ordnung, auch wenn es prinzipiell nicht viel zu hören gibt. Der gelungene Soundtrack ist nicht ganz so groß ausgefallen wie auf den anderen Plattformen. Die Schlaggeräusche während der Ballwechsel können sich aber hören lassen und tragen zur authentischen Atmosphäre bei.

Einstieg

Keine Tennisschule!


kleines Tutorial vorhanden
erste Erfolge nach kurzer Eingewöhnungszeit
Tutorial sehr knapp ausgefallen
keine Tennisschule wie in den anderen Versionen
Das Spiel bietet zwar ein Tutorial, allerdings werden euch die Bewegungen und Grundlagen hier nur anhand von Bildern erklärt. Selbst testen könnt ihr sie nur in Schaukämpfen. Der Einstieg fällt dabei ein wenig schwieriger aus, weil ihr euch zunächst stark an die Steuerung gewöhnen müsst. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase bekommt ihr dann aber schnell die ersten spektakulären Ballwechsel zustande.

Multiplayer

Leider nur offline!


zu viert eine Mordsgaudi
netter Partymodus...
...ohne Tiefgang
kein Onlinemodus
Der Mutliplayer erweist sich mal wieder als Spaßgarant. Mit bis zu vier Spielern lässt sich Top Spin 3 zocken und macht erst dann so richtig Spaß. Der Partymodus ist zwar eine nette Dreingabe, bietet auf lange Sicht allerdings viel zu wenig. Ebenfalls sehr schade: Der aus den anderen Versionen bekannte Onlinemodus wurde komplett gestrichen. Ein Jammer!

Fazit von Jan Fratzer

Top Spin 3 auf der Wii hat durchaus seine schönen Seiten. Die Grafik ist für Wii-Verhältnisse recht ansehnlich und die Steuerung erweist sich prinzipiell als gut umgesetzt, wirklich präzise Schläge benötigen allerdings eine sehr lange Eingewöhnungsphase und lassen sich selbst dann noch nicht immer anständig umsetzen. Hier wäre eine optionale Steuerung wünschenswert gewesen. Warum ist der Umfang der Wii-Fassung so gering ausgefallen? Als ob das Fehlen des Karriere- und des Onlinemodus nicht schon bitter genug wäre, auch der Charakter-Editor und einige der spielertypischen Animationen wurden gestrichen. Man merkt dieser Version förmlich an, dass man viel größeren Wert auf die Pendants der Xbox 360 und PS3 gelegt hat. Dementsprechend kann man hier auch keine klare Kaufempfehlung aussprechen. Wer allerdings mit dem geringen Umfang leben kann und großen Wert auf lustige Multiplayerduelle mit seinen Freunden legt, kann durchaus einen Blick riskieren.

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