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Kung Fu Panda - Test Playstation 3




Po. Das ist der einprägsame Name jenes kämpfenden Pandabären, der ab heute über die deutschen Leinwände tänzelt. Gleichzeitig dazu gibt’s natürlich die obligatorische Versoftung. Wie üblich bei Animationsfilmen legt diese den Wert auf viel Gekloppe und ist kinderfreundlich. Ziemlich unüblich ist hingegen, dass Kung Fu Panda tatsächlich Spaß macht. Ob das nur an der aberwitzigen Figur von Po oder auch am Gameplay liegt, klären wir auf dem Weg zum Drachenkrieger.

Ja ja, der Drachenkrieger. Die mit Abstand wichtigste und stärkste Person in Pos kleinem Universum. Er selbst ist von dem Titel aber soweit entfernt, wie Frau Clinton vom weißen Haus. Als einfacher Nudelkoch träumt er zwar von großen Heldentaten, die Arbeit ein großer Kung Fu Meister zu werden, will er sich beileibe aber nicht zumuten. Trotzdem ist er fasziniert von den fünf großen Meistern seiner Zeit. Und als ihm zu Ohren kommt, dass jene Fünf ganz in der Nähe den nächsten Drachenkrieger unter sich auszumachen gedenken, macht sich Po schneller auf die Socken, als wenn er zum Essen gerufen wird. Durch eine Reihe der unglaublichsten Zufälle fällt Po bei der Ernennung des neuen Drachenkriegers einfach vom Himmel und wird so versehentlich zu eben jenem geschlagen.
Dass die wahren Helden davon nicht eben begeistert sind, dürfte verständlich sein. Und so muss sich das wuschelige Fellknäuel erst einmal beweisen. Das aber in Windeseile, denn wie es das Schicksal so will, bedroht ein böser Widersacher den Frieden in Pos Heimat.

Wie im Film.



Dabei gestaltet sich das eigentliche Gameplay nicht eben schwierig. Das ist aber auch logisch, richtet sich der Titel doch besonders an die jüngere Zielgruppe und an Fans des Films. Deshalb wird man auch kaum Probleme mit einem der drei Schwierigkeitsgrade haben. Einzig die abwechslungsreichen Bosskämpfe können für ein paar kleinere Frustmomente sorgen. Im Wesentlichen folgt man 13 sehr linearen Missionen, die von wenigen Minuten bis zu fast einer Stunde andauern können. Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Kämpfen. Dabei wurde die Steuerung eigentlich recht simpel gehalten. Es gibt lediglich zwei Schlag- bzw. Trittbuttons und eine Taste zum Verteidigen.

Vorsicht, bissig: Der Alligator will doch nur spielen. Ja nee, is klar!

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