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Hellboy: Science of Evil - Test Playstation 3




Hellboy – Wer kennt ihn nicht oder zumindest schon einmal etwas von ihm gehört!? Für alle die den feschen Burschen noch nicht kennen sollten: Hellboy ist eine von Mike Mignola geschaffene Comic-Figur, die erstmals im Jahr 1993 in einem Comic-Heft erschienen ist. Hellboy ist kein richtiger Superheld wie beispielsweise Superman, vielmehr ist er eigentlich ein rothäutiger Dämon, der im Jahre 1944 von Grigori Rasputin im Auftrag der Nazis heraufbeschworen wurde, allerdings nicht für die Böse sondern für die Gute Seite arbeitet. Genauer genommen ist er für das B.P.R.D. – Bureau for Paranormal Research and Defence – tätig.

Anung Un Rama



Dort, in der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen, macht er zusammen mit seinen Teamkameraden Liz Sherman und Abe Sapien jagt auf Nazis, Vampire und alle anderen Arten von Monstern. Im Jahr 2004 bekam Hellboy von Regisseur Guillermo del Toro erstmals seinen Kinoauftritt spendiert, in dem der charismatische Schauspieler Ron Perlman die Rolle des rothäutigen Dämons übernahm. Nun, knapp vier Jahre später steht mit Hellboy 2 – Die goldene Armee am 16. Oktober 2008 die Kino-Fortsetzung an und was liegt da näher, als fast zeitgleich ein Videospiel für die aktuelle Konsolengeneration zu veröffentlichen.
Im Spiel, das den Namen Hellboy: The Science of Evil trägt, schlüpft ihr – wie könnte es anders sein – in die virtuelle Polygonhaut der stämmigen Rothaut und macht jagt auf alle typischen Monsterarten. Eine richtige Story ist leider nicht vorhanden und so kommt es, dass ihr im Laufe des Spiels größtenteils zusammenhanglose Levels bewältigen müsst. Das düster angelegte Abenteuer startet auf einem noch düsterer angelegen Friedhof, bei dem es sofort gilt, mehrere Gegnerhorden wie zum Beispiel Werwölfe, Skelette und kleine Gnome zu plätten. Behilflich dabei ist das wenig anspruchsvolle Kampfsystem, das einfach gestrickt ist und typischen Hack & Slay-Spielen sehr ähnelt. Eine Schlagtaste ist für normale Angriffe und eine zweite Taste für schwere Angriffe reserviert. Kombiniert durch wildes Tastengedrücke erzielt ihr einfache aber verheerende Comboattacken, die den Gegnermassen, die an manchen Passagen sogar bis zu zehnt auf euch losgehen, kräftig entgegensetzen. Wirklich schwer wird das Spiel aber selbst bei hohem Gegneraufkommen nicht, da die Feinde meinst nur einzeln angreifen und die übrigen Gegner hübsch wartend neben dran stehen bleiben. Würde die künstliche Intelligenz der CPU-Gegner etwas her machen, würden diese mit Sicherheit zusammen im Team angreifen, dies ist aber leider nicht der Fall.

Volle Power: Auch Hellboys voller Körpereinsatz mit dem einfachen Combosystem kann nicht über die Schwächen des Titels hinwegtrösten.

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